Der 7.Himmel für Leseratten

Das Bücher-Refugium

Freiraum zum Schmökern und Lesen

Hand aufs Herz: wann haben Sie sich das letzte Mal in einem bequemen Sessel zurückgelehnt, ein Buch gelesen und dabei vollkommen Zeit und Raum vergessen? 

Wann sind Sie das letzte Mal in einen wunderschönen Bildband aus aller Welt wirklich tief eingetaucht bei der Betrachtung der herrlichen Fotografien? 

Wann haben Sie mit dem Helden vergangener Zeiten zusammen gekämpft, gelitten und letztendlich auch gesiegt? Oder lauthals lachend bei einem urkomischen Buch erkannt, wie locker, leicht und fröhlich das Leben eigentlich ist?

Bücher lesen braucht Zeit und Muße, und die bringen die Freunde unseres Hauses in der Regel gerne mit. Und wir wollen sehr gerne stets dafür sorgen, dass Ihnen die Wahl des „richtigen“ Buches außerordentlich schwer fällt. 

Machen Sie es sich gemütlich

Wir haben aus 2 ehemaligen Gasträumen ein uriges Refugium geschaffen, sowie ein gemütliches Lese-Wohnzimmer mit Sitzecken und kleinen Lesetischen zum Schmökern und Lesen. Oder zum leise miteinander plaudern, wenn Ihnen danach ist. Oder in lebhaften Diskussions-Abenden mit ausgesuchten Autoren und Gästen. Stets im kleinen und persönlichen Kreis. 

Die Anzahl und Auswahl der Bücher wechselt ständig, da wir diverse Bücher-Tausch-Projekte, Flohmärkte und Verschenk-Aktionen gestalten. Bücher sind dazu da, auf Reisen zu gehen, ähnlich wie unsere Gäste als Reisende kommen und gehen. 

Manchmal fahren oder bringen wir Gäste (und Bücher) zum Bahnhof nach Brohl, Remagen oder Andernach und „vergessen“ dort 2-3 Bücher auf den Wartebänken. Versehen mit einem kleinen Briefchen im Innenteil und der Bitte, dieses Buch oder irgendwann ein anderes Buch auf diese Art erneut auf Reise zu schicken. 

Bernadette Engelhardt, Gastgeberin

Es gibt für mich keinen schöneren Ort auf Erden, als einen großen Raum mit meterhohen Regalen voller Bücher. Eine Bücherei, ein Antiquariat oder ein Regal voller Bücher übt auf mich schon von Kindheit an eine magische Anziehungskraft aus. 

Im Herbst und Winter findet man mich meistens im Antiquariat. Im Sommer pendle ich ständig zwischen drinnen und draußen. Aber niemanden wundert es, dass ich auch draußen ständig irgendwo Bücher herum stehen und liegen habe.

Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seine Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken. 

– Hermann Hesse –